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Pressemitteilung 8. November 2009 Landesverband Hessischer Imker e.V. (LHI), Kirchhain
Hessische
Honigprämierung 2009
Auch in diesem Jahr organisierte der Landesverband Hessischer Imker e.V. (LHI) wieder eine Honigprämierung. Knapp 7.000 Imkerinnen und Imker in 168 Ortsvereinen waren aufgerufen, Honige zur Prämierung anzustellen. Nach der Auswertung der eingereichten Honiglose können nun 71 Imker ihre Honige mit einer der begehrten Auszeichnungen versehen. Anlässlich des 1. Hessischen Honigtages in Langenselbold wurden nun die Urkunden an die Teilnehmer übergeben.
Jeder Teilnehmer hatte jeweils drei 500 Gramm-Gläser einer Probe einzureichen, die mit einem neutralen Gewährverschluss des Deutschen Imkerbundes versehen sein mussten. Anhand des 5‑Punkte-Schemas des Deutschen Imkerbundes wurden diese Proben einer intensiven Prüfung unterzogen. In jeder geprüften Kategorie mussten mindestens 3 der 5 möglichen Punkte erreicht werden. Die Prämierung wurde von einer Kommission unter der Leitung von Diana Weckeiser (Honigobfrau des LHI) und Volker Dietz (Stellv. Honigobmann des LHI) durchgeführt.
Zunächst stand die Aufmachung des Glases auf der Prüfliste. Im Anschluss daran wurde die Sauberkeit des Honigs, dessen Konsistenz, Geruch und Geschmack überprüft. Die zweite Phase der Untersuchung fand in den Laboren der Bieneninstitute in Kirchhain (Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen) und Celle statt. Dort wurden die Honige auf ihren Wassergehalt und auf das Enzym Invertase untersucht.
Insgesamt entfielen bei der Honigprämierung auf die eingereichten Honige 37 Goldmedaillen, 45 Silbermedaillen und neun Bronzemedaillen. Der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Hessischer Imker e.V., Walter Leukel, konnte sich über das gute Ergebnis der Prämierung freuen. Die Zahlen zeigen, dass die Prämierung von den Imkerinnen und Imkern gerne angenommen wird. Sie haben erkannt, dass in einem immer undurchsichtiger werdenden Markt solche Zeichen von neutraler Stelle eine wichtige Rolle für den Verbraucher spielen. Daneben ist eine Prämierung immer wieder auch ein Ansporn, bei der täglichen Arbeit noch ein wenig mehr auf sorgfältige Verarbeitung und hohe Produktqualität zu achten. Leukel erklärte hierzu: "Die hessischen Imkerinnen und Imker produzieren Honige von hoher Qualität. Die Verbraucher treffen eine gute Wahl, wenn sie Honig im Imker-Honigglas des Deutschen Imkerverbundes bei einem hessischen Imker kaufen."- "Wer dann noch auf die Preismünze auf dem Glas achtet, kann sich einer wahrlich ausgezeichneten Qualität sicher sein", ergänzte Obfrau Diana Weckeiser.
Der Landesverband Hessischer Imker e.V. vertritt 7.000 Imker in 168 Vereinen. Diese betreuen knapp 50.000 Bienenvölker, die über alle Regionen in Hessen verteilt sind. Sie liefern jährlich etwa 1.500 Tonnen Honig mit einem durchschnittlichen Marktwert in Höhe von zwölf Millionen Euro.
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